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Der Rattenkörper - ein kleines Wunder!
Die Nase
Der Mund und die Zähne
Die Vibrissen
Die Augen
Die Ohren
Die Pfoten
Der Schwanz
Die Geschlechter
Die Nase
Die Nase ist das wichtigste "Organ" bei uns Ratten. Ratten zählen,
wie Hunde, zu den "Nasentieren", den wir erschnüffeln praktisch
unsere Umgebung.
Ab dem 20. Lebenstag ist unsere Nase komplett einsatzfähig. Sie
dient zur Futtersuche und Wahl des Partners. Mit unserer sehr gut
entwickelten Nase, können wir kleinste Unterschiede im Futter
herraus schnuppern.
Da wilde Wanderratte in der freien Natur auch sehr begabte Taucher sind, hat sich die
Natur hier einen kleinen Trick einfallen lassen. Wanderratten können unter Wasser die
Nasenlöcher verschliessen.
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Der Mund und die Zähne
Wir Ratten haben einen gut ausgeprägten Geschmackssinn. Süss,
sauer, bitter, salzig können wir gut voneinander unterscheiden.
Ratten haben "Nagezähe"! Diese Zähne sind extrem wiederstandsfähig
und hart. Nagezähne wachsen nach ca. 1 cm im Monat, deshalb
mussen diese Zähne regelrecht abgeschliefen werden zum Beispiel
durch steinhartes Brot, Holz, Nüsse..
Die Zähne werden als eine Art "Werkzeug" benutzt; Ratten knacken mit ihnen Nüsse oder
Eier auf. Zudem halten Ratten ihre Nahrung auch mit den Zähnen fest.
Zähne werden auch zur Körperflege eingesetzt. Sowohl bei Artgenossen, als auch bei
der Ratz selbst. Die Zähne stellen eine Art Kamm. Dies fördert den Gruppenzusammenhang.
Unsere Zähne weisen ein kleines Wunder auf. Der Kiefer ist zweigeteilt, dadurch können
die Zähne bewegt und der Winkel verändert werden.
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Die Vibrissen
Dies sind die Barthaare der Ratten. Mit ihnen wird die Umgebung abgetastet. Als sehr
Nützlich beweisen sie sich in Höhlen oder sehr engen Gängen. Mit den Vibrissen
können Ratten abschätzen, ob sie in ein enges Rohr passen oder ob sie stecken bleiben
würden.
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Die Augen
Die Augen der Ratten liegen seitlich am Kopf und stehen etwas
aus den Augenhöhlen ab. Dadurch haben die Ratten einen guten
Rund um Blick. Jedoch bringen die seitlichen Augen auch einen
erheblichen Nachteil mit sich. Ratten können nicht 3D sehen,
dadurch können sie schlecht Entfernung einschätzen. Durch
viel übung lernen Ratten praktisch Entfernungen abzuschätzen.
Ratten sind wegen den Augen Gewohnheitstiere, sie kennen ihren
Bau auswendig und rennen meistens sozusagen "blind" durch die
Gänge.
Ratten nehmen ihre Umgebung zudem in Grautönen war. Rotäugige Ratten, können ihre
Umgebung noch schlechter erkennen und versuchen diesen Defiziet meist mit
Kopfpenndeln auszugleichen. Dies nennt man auch "Leseratte".
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Die Ohren
Die Rattenohren sind sehr gut ausgeprägt.
Ratten hören mit ihren Ohren getrennt und
können die Ohren einzelnt in unterschied-
liche Richtungen bewegen.
Zudem hören Ratten bis zu 80kHz. Wir Menschen
hingegen HÖHSTENS bis 20khz, dies ist
jedoch eher sehr selten.
Ratten verständigen sich fast nur im Ultraschallbereich, deshalb kann ein Mensch einen
rattigen Kumpel NIE ersetzen.
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Die Pfoten
Die Vorderpfoten sind mit 4 Krallen und jeweils einem Nagel
ausgestattet. Der Daumen ist zurück gebildet. Die Hinterpfoten
besitzen 5 Krallen. Die Hautstrucktur der Pfoten ist rutschfest
so können Ratten an glatten Stellen hervorragend hochklettern.
Ratten besitzen zudem sehr gute Sprunggelenke, mit welchen sie
sehr grosse Sprünge machen können. Zudem federn die Sprunggelenke die Landung ab.
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Der Schwanz
Hierzu hab ich lieder kein schönes Foto gefunden, aber schaut doch sonst mal hier.
Tja der Rattenschwanz ist ebenso ein kleines Wunder für sich. Viele ekeln sich davor
und behaupten der Schwanz sei "nackt", was jedoch falsch ist. Auf dem Schwanz der
Ratte sind kleinste, feinste Haare zu finden zudem grossflächige Hautschuppen.
Durch den leicht behaarten Schwanz gleichen Ratten ihre Temperatur aus. änlich
wie bei Hunden ist dieses Prinzip, Hunde jedoch hecheln.
Der Schwanz wird vielfach eingesetzt. Sei es beim klettern zum festhalten oder
als Sitzstütze, als Balancierstange wird der Schwanz auch eingesetzt.
Tipp:
Wer uns mal genau beim klettern beobachtet, wird feststellen, dass wir
änlich wie Affen klettern, da wir unseren Schwanz als "5te Hand" einsetzten.
Zudem ist der Schwanz extremst empfindlich. NIEMLAS sollte man eine Ratte daran
ziehen oder gar hochheben.
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Die Geschlechter
Mal wieder kein Bild hier gucken .
Weibchen und Männchen - Ratte und Bock...
Ratten sind sehr vermehrungsfreudig, wodurch sie sich sehr schnell an ihre
Umgebung anpassen können.
Ratten können, ist zwar eher selten, bis zu 20 Junge werfen. Nach 4 Woceh
sind Ratten geschlechtsreif, ihre Tragzeit beträgt ca. 20 Tage, nach der
Entbindung sind Rattenweibchen sofort wieder befruchtungsfähig.
Man kann sich also ausrechnen, wie schnell eine solche Population auf die Beine
gestellt werden kann, also finger weg von der Zucht. Es gibt genug Herrenlose
Ratten in Deutschland und Tierheimen.
Sucht ihr mindestens zwei Ratten?
Dann guckt doch mal hier vorbei. Dort findet ihr SICHERLICH 2 Tiere.
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